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Schoeller Cup: dritter Turniertag

Schoeller Cup: dritter Turniertag

Heute griffen zwei GC-Spieler ins Geschehen ein, nämlich um 12:30 Uhr Paco Hauser (R6, MS 60+) und um 15:30 Uhr Beat Wipf (R7, MS 65+). Ebenfalls um 15:30 Uhr spielte Martin Brunner (R6, MS 60+), ehemaliger Torhüter der GC Fussball Sektion und Schweizer Nationalmannschaft, Sohn von Maja Brunner, welche während einiger Jahre die NLA Damen Mannschaft der Tennis Sektion betreute. Ausserdem kam "unser" neue Platzwart Marcel Stutz (R5) in der Alterskategorie MS 45+ um 18:30 Uhr bereits zum dritten Mal zum Einsatz. Er bezwang zwei R5-Spieler (!) und tritt nun gegen Kristian Baotic (R4) an.

Mit nur wenig Verspätung konnte Paco mit seinem gleichklassierten Gegner Robert Köhler auf den Platz.

Robert fing fulminant an und setzte Paco mit starken Aufschlägen, gut platzierten Vorhand-Schlägen und eingestreuten Stoppbällen unter Druck. Paco wehrte sich nach Kräften. Vor allem seine Servicegames waren hart umkämpft. Er vermochte denn auch sein zweites Servicegame dank einiger Serve-and-Volley-Erfolge durchzusetzen. Bei eigenem Service blieb Robert allerdings beinahe unantastbar - ausser beim letzten Servicegame des 1. Satzes, das er am Ende aber doch für sich verbuchen konnte. So musste Paco den Satz mit 1:6 abgeben. Im 2. Satz ging es im gleichen Stil weiter. Paco gewann einige gut ausgespielte Punkte. Im Grossen und Ganzen war Robert aber der stärkere Spieler, der mit präzisen, aggressiven Grundschlägen, einem starken Aufschlag und clever gespielten Stoppbällen zu überzeugen wusste. Das Resultat hiess am Ende 6:1 6:0. Pacos Kommentar nach dem Match: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen: Robert war einfach zu stark für mich!"

Martin Brunner (R6, MS 60+), ehemaliger Torhüter der GC Fussball Sektion und Nationalmannschaft gut gelaunt vor seinem Spiel gegen Stephen Wheeler (R5):

Martin schlug sich wacker und überzeugte in seinen Aufschlagspielen vor allem mit seinem scharfen, gut platzierten Service und der druckvollen Vorhand, die er knapp vor die Grundlinie zu setzen vermochte. Seine durch den Fussball-Profisport etwas havarierten Knie erlaubten ihm keine allzu langen Rallies. Er versuchte nahe an der Grundlinie stehen zu bleiben und den Ball früh zu treffen. Er gab alles, hechtete gar in Torhütermanier auf einen Ball, woraus ein blutendes Knie resultierte. Der 1. Satz blieb spannend. Nachdem Stephen jeweils mit einem Game Vorsprung in Führung gegangen war, gelang Martin der Durchbruch zum 5:4. Stephen liess dies aber nicht auf sich sitzen und gewann den erster Satz mit 7:5. Im 2. Satz spielte Stephen konstanter, während Martin etwas nachliess. Trotz spannender Ballwechsel ging Stephen schnell mit 5:0 in Führung und sicherte sich den 2. Satz mit 6:0.

Zehn Minuten vor 15:30 Uhr ging Beat Wipf (R7, MS 65+) mit seinem Gegner Peter Ferster (R4) auf den Platz.

Peter überzeugte von Anfang an mit druckvollem und konstantem Grundlinienspiel. Beat versuchte mit druckvollen Bällen und Netzangriffen Peter aus dem Konzept zu bringen. Dabei gelangen ihm spektakuläre Punkte. Peter blieb ruhig und seinem Spielplan treu, passierte Beat immer wieder gekonnt und gewann die meisten längeren Rallies. Bald schon führte er mit 5:0. Beat gelang noch der Gewinn eines Games, kurz darauf hiess es aber 6:1 für Peter. Im zweiten Satz versuchte Beat noch mehr Druck zu machen, überpowerte aber leider die Schläge und machte zu viele unerzwungende Fehler. Peter blieb konstant, druckvoll und leichtfüssig. So lautete am Ende das Resultat: 6:1 6:1. Beats Kommentar: "Sportler kennen keinen Schmerz."

Für unseren oben erwähnten neuen Platzwart Marcel Stutz (R5, MS 45+) war sein heutiger Gegner Kristian Baotic (R4) leider zu stark. Marcel verlor mit 3:6 2:6.

Morgen Mittwoch, steht als einziger GC-Spieler Jean-Michel Fürst (R6) in der Alterskategorie MS 60+ um 20:00 Uhr auf dem Programm. Er spielt gegen Kersten Neugebauer (R5).